christinafedaie | Alltagszombie? Fang an zu träumen.
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Alltagszombie? Fang an zu träumen.

Vor kurzem habe ich einen animierten Kurzfilm von Disney gesehen, der mich unglaublich für diesen Blogtext inspiriert hat. Ein junger Mann steht morgens auf, macht sich im Bad frisch und begibt sich wie jeden Morgen pünktlich um 8.30 Uhr auf den Weg zu seinem Bürojob. Auf seinem Weg begegnen ihm viele Versuchungen, die sein Herz höher schlagen lassen, er bleibt aber vernünftig und setzt seinen Weg zur Arbeit unbeirrt fort. Dann steht er da, vor den Türen des Unternehmens, für das er tätig ist. Sein Herz schlägt wieder schneller und setzt noch einmal an, für einen letzten Versuch umzukehren. Der Kopf kämpft dagegen an, sodass der junge Mann im wahrsten Sinne des Wortes hin- und hergerissen ist.

Das Herz fragt: „Was tust du jetzt? Reingehen oder zurück zum Café, wo sie die tollen Pancakes mit dem Karamellüberzug machen? Du hast noch nicht gefrühstückt. Die Sonne scheint, du könntest auch die Straße runterlaufen und deinem unfitten Körper etwas Gutes tun. Die verkümmerten Muskeln werden es dir danken.“ Der Kopf erwidert: „Wenn du das tust, dann ist das Ende vorprogrammiert! Du verlierst deinen Job. Kannst deine Rechnungen nicht mehr bezahlen. Schläfst auf der Parkbank bis du im Winter erfrierst und schließlich am Friedhof beerdigt wirst. So einfach ist das.“ Das ist ein Totschlagargument. Natürlich macht der junge Mann die Tür auf und geht in das Gebäude, fährt mit dem Aufzug nach oben und setzt sich auf seinen Platz im Büro. Er schaltet den Computer an und macht das, was er vermutlich für den Rest seines Lebens tun wird:

Sich seinem Verstand fügen, auch wenn es das eigene Unglück bedeutet!

Egal, ob Du Dich privat in einer Situation befindest, die Dich unglücklich macht, oder beruflich in einer Sackgasse steckst, vermutlich kennst Du diesen Schlagabtausch zwischen Herz und Kopf. Diese zwei Stimmen, die scheinbar völlig entgegengesetzte Dinge von Dir verlangen.

Wenn Du diesem Gefecht häufiger auseinandergesetzt bist, dann weißt Du, wie zermürbend das ist. Am Ende will man nur noch seine Ruhe und tut deshalb das, was der Verstand fordert. Schließlich wurde uns ja schon von klein auf beigebracht, dass wir vernünftig sein müssen. Das ist der sichere Hafen, den wir haben. Wenn wir unserer Vernunft folgen, dann kann uns nichts passieren. Naja, bis auf das bisschen Unglücklichsein.

Aber man ist damit ja nicht allein. Unseren Freunden, Bekannten und Verwandten geht es ja genauso. Aber macht es das wirklich besser für Dich? Nur weil es allen anderen genauso geht, fühlt es sich dadurch leichter an?

Kurzzeitig ist dieser Gedanke, mit seinem Unglück nicht allein zu sein, schon recht beruhigend. Das ist auch der Grund dafür, warum links und rechts so viel gejammert wird. Man tauscht sich über sein Leid aus und vermittelt einander Mitgefühl. Mitgefühl ist sehr wichtig, weil es uns miteinander verbindet. Schwappt es jedoch in Mitleid über, tun wir uns damit gegenseitig keinen Gefallen. Dann ist nämlich geteiltes Leid kein halbes, sondern doppeltes Leid. Mit unserem unentwegten Gejammer steigern wir unterbewusst unsere Wahrnehmung für unser Unglück. Am Ende des Tages fühlt sich unser Leid noch bedrückender an als vorher.

Was kannst Du tun?

Es geht darum, Leid als solches nicht mehr wahrzunehmen. Du bist unglücklich, wenn Du Dinge einfach mit Dir geschehen lässt, d. h. wenn Du passiv bist und Dich als Opfer betrachtet. Ein und dieselbe Situation kann Dich in einen depressiven Zustand bringen oder Dich motivieren.

Du fragst jetzt: „Wie um alles in der Welt soll mich eine unbefriedigende Situation motivieren?“

Fang an zu träumen und widme Dich Deinem Herzen. Hör genau hin und nimm es ernst, was es Dir sagen will. Kreiere daraus eine Vision für Dein Leben. Eine Vision ist eine Vorstellung davon, was Dir wichtig ist und wo Du im Leben stehen möchtest. Damit ist es zwar noch nicht final getan, aber es ist der aller erste Schritt auf dem Weg in ein glückliches Leben. Erst wenn Du Deine Vision formuliert hast, sie nicht nur kennst, sondern sie regelrecht fühlen kannst, erst dann bist du gefestigt genug, um mit Hindernissen fertig zu werden, die Dir auf dem Weg zu Deinem Glück begegnen.

Du hast dann Orientierung und weißt genau, wo Du diese Situation bezogen auf deine größere Vision einordnen musst. Du weißt dann, dass diese Situation dazu gehört. Wenn Du sie erfolgreich bewältigt hast, hast Du einen Meilenstein erreicht und kannst gestärkt die nächste Herausforderung für Deine Vision annehmen.

Ich wünsche Dir einen unbeirrten Glauben an Deine eigene Vision!

 

Alles Liebe,

Christina Fedaie

 

P.S.: Denke immer daran, Deine Lebenszeit ist kostbar. Daher nutze sie für Dinge, die Dich glücklich machen!

 

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